20.06. – 21.06.2026 Zweitagestour nach Singen
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20.06. – 21.06.2026 Zweitagestour nach Singen
Es geht Richtung Singen. Geplant ist ein Zwischenstopp im Jägerhof in Pfullendorf, nach etwa der Hälfte der Stecke. Um 8:45 startet die Truppe mit zehn Mann, jeder sein persönliches Gepäck am Rad oder auf dem Rücken, Richtung Horgenzell, Zußdorf. Nach etwa eineinhalb Stunden Fahrzeit, die Temperaturen waren noch erträglich, stand plötzlich und völlig unerwartet der Anstieg von Zußdorf nach Höhreute im Weg. Ca. 2,8 km lang, 180 Hm, max. 16% Steigung. Im Schnitt 6,4%. Da stieg die Temperatur, bei manchen sprunghaft an. Nachdem alle oben waren und wieder genug Luft hatten, wurde die Fahrt fortgesetzt, Richtung Pfullendorf. Schweißtreibend war es, deshalb musste der Flüssigkeitsverlust im Jägerhof ausgeglichen werden. Nach der Pause ging die Fahrt weiter Richtung Aachtopf, bei jeder Gelegenheit unterbrochen durch Trinkpausen. Inzwischen ist es deutlich zu heiß. Die heiße Luft trocknet Mund und Nase schneller aus als man sie befeuchten kann. Wüstenähnliche Verhältnisse. Am Aachtopf angekommen, erneut eine kleine Pause, um das Naturdenkmal und die Kühle genießen zu können. Weiter geht’s. Singen begrüßte uns mit einem schönen Ausblick auf die Burg Hohentwiel. Nach fünfeinhalb Stunden Fahrzeit und 1200 Höhenmetern endlich in Singen. „Warm“ ist es inzwischen. Beim gemeinsamen Abendessen wurden die Erlebnisse des Tages durchdiskutiert und das eine oder andere Kaltgetränk sorgte für Erfrischung.
Der nächste Tag. Die Rückfahrt führt uns von Singen über Gailingen am Hochrhein in die Schweiz. Die Schweizer Seeseite ist auch nicht für ihr ebenes Gelände bekannt und so rollten wir durch die wellige Landschaft, 16 km immer ansteigend mit 1,4% im Schitt insgesamt 226 Hm ab Stammheim wird es dann stetig steiler bis max. 8%. Nicht so brutal wie der erste Anstieg gestern, aber trotzdem anstrengend. Und der nächste Anstieg wartet auch schon. Aber erst müssen wir 80m runter, nur um wieder 80m hochfahren zu können. Danach geht die Fahrt wellig weiter. Landschaftlich schön, zweifellos, Richtung Raperswilen, Wäldi, nach Kreuzlingen und zum Fähranleger nach Konstanz. Mit der Fähre nach Meersburg und zurück nach Meckenbeuren. Müde und geschafft, ein Rucksack voller neuer Eindrücke und Erfahrungen. 107km und 970Hm.
